FDP Bundespartei - Liberta - Bürgerinnenpreis für Engagement und Ehrenamt

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Liberta - Bürgerinnenpreis für Engagement und Ehrenamt

Der Preis

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Brauchen wir wirklich noch einen Preis für Frauen?

Ja!


Die Liberta -
Eine Marmorskulptur
von Steff Bauer

Neben den Auszeichnung für die:

  • Beste Unternehmerin,
  • wichtigste Frau
  • die beste Mutter
  • die fähigste Forscherin
  • das selbstloseste Ehrenamt,
  • die prominenteste Politikerin
  • nicht zu vergessen, die schönste Frau des Landes...

ist es an der Zeit, die Situation der Frau aus einer neutralen Position heraus, zu betrachten – und zu würdigen.

Die einen propagieren, dass eine Frau und Mutter ins Hause gehört, die anderen erwarten Spitzenleistungen im Beruf, andere sehen die Erfolge der Frauen in erster Linie im ehrenamtlichen Engagement.

Die liberale Grundhaltung besagt, dass jeder Mensch die Freiheit haben soll, das eigene Leben nach individuellen Vorstellungen zu gestalten. Niemand kann dem einzelnen sagen oder gar vorschreiben, wie er sein Leben zu leben hat – solange es nicht zu Lasten der Gemeinschaft geht.

Insofern ist es nur konsequent, die Leistungen der Frauen, die ihren Lebensweg eigenverantwortlich gestalten, einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Frei von irgendwelchen Ideologien, möchten wir darauf hinweisen, dass es eine Vielzahl von Frauen gibt, die nicht in eine bestimmte Schublade passen und auch nicht in irgendwelche Erwartungshaltungen gedrängt werden möchten und sich gleichzeitig um die Gemeinschaft verdient machen.

Und weshalb, Ein BürgerINNEN und kein Bürgerpreis?

Bei aller Annäherung der Geschlechter, bei allen Erfolgen, die die Emanzipation gebracht hat, bei aller Bereitschaft der Männer, sich den neuen Herausforderungen zu stellen, gibt es immer noch einen gravierenden Unterschied. Die traditionell begründeten Vorurteile bzw. Erwartungen gegenüber Frauen sind z.B.

  • Eine kinderlose (egal aus welchen Gründen), berufstätige Frau ist egoistisch und karrieresüchtig.
  • Eine kinderlose Hausfrau, ist faul (unabhängig von ihrem Engagement für die Gemeinschaft, Kunst, Kultur…) oder, hält ihrem Mann den Rücken frei (!)
  • Eine berufstätige Mutter ist eine Rabenmutter, Karrieresüchtig oder Perfektionistin.

Auch wenn es uns nicht gefällt und unabhängig davon, ob es tatsächlich solche Frauen gibt, muss eine Frau sich fast immer rechtfertigen für den Weg, den sie gewählt hat.

Es ist eine grundlegende Herausforderung der Frauen, sich zwischen diesen Vorurteilen und den unterschiedlichen Erwartungshaltungen der Umgebung (Männern und Frauen) einen eigenen Lebensentwurf zu finden - und dazu zu stehen.

Die Frauen, die das geschafft haben, egal in welchem Bereich, verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung.

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